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Ein neues Zeitalter bricht an: Industrie 4.0

Sie ist in aller Munde und stellt über kurz oder lang nicht nur Unternehmen und Technologie vor eine große Herausforderung: die Industrie 4.0. Doch was hat es damit auf sich?

Industrie 4.0

Die digitale Revolution geht weiter

Sei es durch PC, Smartphone oder Cloud: Die Digitalisierung hat längst Einzug in unser aller Leben genommen. Kein Wunder also, dass heute schon Milliarden von Geräten jenseits von Mobiltelefon und Computer mit dem Internet verbunden sind. Und der Trend geht weiter: Experten gehen davon aus, dass bis 2020 in etwa 50 Milliarden Geräte digital vernetzt sein werden – was die Anzahl der Weltbevölkerung um ein Vielfaches übersteigt. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist somit längst noch nicht am Ende. Sie befindet sich vielmehr in ihrer zweiten Phase, die einen eigenen Namen trägt: Industrie 4.0.

Aber was heißt das? Werden wir wirklich zeitnah von intelligenten, menschenähnlichen Robotern bedroht, wie es bereits vor über einem Jahrzehnt in Hollywoodfilmen wie „I, Robot“ prophezeit wurde? Oder wird hier nur weiter heißer gekocht als letztendlich gegessen? Um den Fragen auf den Grund zu gehen, werden wir fortan auf unserem Blog über Potenziale, Gefahren und Wissenswertes rund um das Thema Industrie 4.0 berichten und machen den Anfang mit einer Übersicht.

Was ist neu an Industrie 4.0?

Cyber Physical Systems, Smart Factories, Big Data, Internet of Things: Die Industrie 4.0 kommt mit Anglizismen daher, die so manchem den Kopf qualmen lassen. Was die vierte industrielle Revolution von seinem Vorgänger unterscheidet, sind jedoch nicht vornehmlich die Begrifflichkeiten. Denn: Während bei der Digitalisierung die Vernetzung von Mensch und virtueller Welt im Vordergrund stand, ist es nun die Vernetzung der Maschinen unter sich. Es wird somit eine völlige Veränderung der Produktions- und Arbeitswelt angestrebt, in der die Maschinen und Systeme miteinander agieren.

Das kann wie folgt aussehen: In smarten Fabriken organisieren die cyber physischen Systeme die Produktion weitestgehend selbstorganisiert. Fehlt ein Produkt, wird es automatisch durch die verarbeitende Maschine beziehungsweise deren System nachbestellt. Muss eine Maschine gewartet werden, gibt sie einen Hinweis. Keine Verzögerungen, maximale Effizienz: Die Arbeit und Produktion wird dank Industrie 4.0 zum optimalen Wertschöpfungsfluss in Echtzeit. Den Unternehmer freut es, die Arbeitnehmer einiger Bereiche eher weniger. Denn durch die digitale Vernetzung der Maschinen fällt ein Teil der bisher durch Menschen betriebene Arbeitsbereiche weg – und damit eine nicht zu verachtende Anzahl an Jobs. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Tätigkeitsbereiche und damit neue Jobmöglichkeiten. Vor allem in der Entwicklung und Prüfung werden die Stellenangebote anziehen.

Wie kann Industrie 4.0 für den Konsumenten aussehen?

Des einen Leid ist des anderen Freud: Während sich einige Arbeitnehmer um ihre Arbeit sorgen müssen, kann der Traum von individuellen – oder zumindest individuelleren – Waren zum  Preis einer Massenproduktion in der Industrie 4.0 wahr werden. Ein Pilotprojekt führt die Universität Stuttgart durch. Laktosefreier Sahnejoghurt in der Geschmacksrichtung Banane-Granatapfel mit Schokosplittern und das alles in Bio-Qualität? Lieber das 1kg-Familienglas oder doch der praktische recyclebare Kunststoffbecher aus CO2-reduzierter Produktion? Alles kein Problem, dank der smarten Joghurtfabrik myJoghurt. Digitale Agenten nehmen die Bestellung auf, koordinieren und weisen den Auftrag einer Produktionsstätte zu. Dank eines vernetzten Mikrochips auf Glas oder Kunststoffbecher kommuniziert dieser wiederum mit Abfüllmaschinen und Robotern und gibt seinen Produktionsstand an die Maschine weiter. Bisher ist das Projekt myJoghurt jedoch noch eine Spielerei. In wenigen Jahren könnte diese aber schon zur Realität werden – und sich auf viele Bereiche ausweiten.

13.10.2016 Von: Martina Guttek

 

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