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Industrie 4.0: Jobkiller oder Wirtschaftsmotor?

Mit der Industrie 4.0 geht die Angst bei Arbeitnehmern umher. Doch sorgt die Digitalisierung wirklich für Jobverluste oder boomt dadurch nicht sogar die Wirtschaft? Wir sagen: Sowohl als auch.

Industrie 4.0, Internet of Things

Wandel der Arbeitswelt

Mit der Industrie 4.0 stehen wir erneut vor einem strukturellen Wandel, der unsere Arbeitswelt betrifft. Dass dieser so manchem Angst bereitet, ist keine Frage und nicht verwerflich. Schon während der ersten industriellen Revolution gab es massig Proteste, die jedoch erfolglos blieben. Die Gründe für den Protest sind menschlich. Denn mit jedem technischen Fortschritt werden zwar neue Arbeitsbereiche geschaffen, gleichzeitig gefährdet die Technologie jedoch alte, bekannte Jobs.

Das trifft auch auf die Industrie 4.0 zu. Denn die Angst vor der Übernahme durch die Maschinen ist nicht nur in Hollywood-Blockbustern, sondern auch in den Köpfen der Arbeitnehmer präsent – während viele Arbeitgeber positiv in die Zukunft schauen. Doch was stimmt denn nun? Wird die Industrie 4.0 zum Jobkiller oder Wirtschaftsmotor für Deutschland?

Bildung ist alles

Eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht davon aus, dass bis 2025 rund 1,5 Millionen Jobs durch den digitalen Wandel wegfallen werden. Da durch die Industrie 4.0 jedoch genauso viele neue Jobs entstehen, kostet die Digitalisierung in Summe jedoch keine Arbeitsplätze. Um aber den Wandel in der Arbeitswelt erfolgreich bewältigen zu können, sind vor allem Arbeitgeber und Ausbildungsstellen gefordert. Mit gezielten Aus- und Weiterbildungen soll so auf die veränderten Verhältnisse reagiert werden können. Die klassische, duale Ausbildung sehen Experten als gute Basis für das Arbeiten in der Industrie 4.0. Diese muss jedoch weiter an die digitale Arbeitswelt angepasst werden, sodass Theorie und Praxis zusammengeführt werden können.

Gewinner und Verlierer der Industrie 4.0

Vor allem die Jobs von Facharbeitern im produzierenden Gewerbe, wie beispielsweise an der Maschinensteuerung, sind laut Expertenmeinungen in der Industrie 4.0 nicht mehr sicher. Der Grund liegt in den selbst steuernden, cyber physischen Systemen und einer fortschreitenden Automatisierung vieler Arbeitsprozesse. Insbesondere, wenn kein Service-Faktor für den Kunden vorhanden ist, könnten einige Jobs vom Aussterben bedroht sein.

Doch es gibt auch Gewinner unter den Arbeitnehmern in der Industrie 4.0. Experten raten jungen Menschen dazu, eine berufliche Laufbahn als Ingenieur oder IT-Fachkraft einzuschlagen. Hier wird es in Zukunft eine neue Fülle an bisher nicht da gewesenen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen geben, die durch kreative Köpfe und innovativen Ideen getrieben einen starken Aufschwund der deutschen Wirtschaft bedeuten könnten. Denn durch die gesteigerte Produktivität und einem höheren Einkommen in einigen Berufszweigen wird mehr konsumiert. Und davon profitieren wiederum andere Branchen, die neue Jobs schaffen können. Also doch nicht alles so schlecht, in der schönen neuen Welt?

02.01.2017 Von: Martina Guttek

 

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