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Industrie 4.0: Wieso eigentlich 4.0?

Alles auf online: Die Produktion verzahnt sich mit der Digitalisierung und smarte Fabriken lösen bisherige Produktionshallen ab. Die Rede ist von der Industrie 4.0 – aber was ist eigentlich mit den Vorgängern?

Industrie 4.0, Industrialisierung, industrielle Revolution

Wo kommt die 4 denn her?

Auf die Idee, der nächsten industriellen Revolution den modischen Zusatz 4.0 zu geben, kam die deutsche Bundesregierung. Als Marketingbegriff soll die Industrie 4.0 stellvertretend für das Zukunftsprojekt stehen, dessen Inhalte wir bereits schon skizziert haben. Zu klären bleibt jedoch, was es mit den Vorgängern auf sich hat. Wir bieten einen Überblick.

Industrie 1.0: Mit Dampf in die Industrialisierung

Es war der Moment, der die Industrialisierung ins Rollen brachte: die Einführung der Dampfmaschine. Diese ging einher mit einer beschleunigten Entwicklung von Technik und Produktion, sodass schnell erste Massenproduktionen möglich wurden. Die Arbeit auf dem Land wurde mehr und mehr durch Fabrikarbeit ersetzt – vorangetrieben durch neue Arbeitsbereiche der Fabrikhallen in Bereichen der Eisenbahnen, Schwerindustrie oder im Textildruck. 

Industrie 2.0: Arbeit im Akkord

Ein großer Name der zweiten industriellen Revolution ist Henry Ford. Der Auto-Mogul des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierte die Autoproduktion durch die Einführung der Fließbandfertigung. Im Jahr 1913 mechanisierte Ford das Prinzip der Fließfertigung mit einem permanenten Fließband, der ersten „moving assembly line“. Ford konnte seine Produktion so um ein Achtfaches steigern und sorgte für die erste Akkordarbeit.

Doch auch Telefone und Telegramme beschleunigten Prozesse des Verkaufs, Einkaufs und der Kommunikation. Die ersten Schritte der Globalisierung folgten – und über Kontinente hinweg wurde exportiert. Anfangs via Schiffe, später folgten Flugzeuge.

Industrie 3.0: Die Computer übernehmen

Der technische Wandel hatte seine Anfänge früher als viele denken. Denn: Die ersten großen Rechenmaschinen wurden schon in den 1940er Jahren in Großfirmen und Bundesbehörden wie der NASA eingesetzt. Doch erst in den 1970er Jahren standen IT und Elektronik im Fokus der Aufmerksamkeit. Damals hielt der Personal Computer Einzug in Büros und Privathaushalte. Mit dem PC und der Computerisierung wurden Serienproduktionen automatisiert und elektronisch gesteuert.

Aber auch die Kommunikation änderte sich entscheidend – spätestens seit dem Siegeszug des Internets und der darauffolgenden Digitalisierung, die Prozesse in die virtuelle Welt verlagerte. Ihren (vorläufigen?) Höhepunkt wird die Digitalisierung nun in der Industrie 4.0 finden, wenn analoge und virtuelle Welt miteinander verschmelzen.

11.11.2016 Von: Martina Guttek

 

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