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30.09.2014

Alibaba: Jack Ma und die 17 Räuber – ein unheimlich eindrucksvoller Börsengang, doch was steckt eigentlich dahinter?

Im Dezember 1998 ist es soweit: Jack Ma, Gründer und CEO von Alibaba, bringt zusammen mit 17 Kollegen und Partnern den ersten chinesischen Online-Marktplatz an den Start: Alibaba Online. Durch den sensationellen Börsengang des Unternehmens avanciert er zum Held der Wall Street und zum reichsten Mann Chinas.

Drei Jahre später – im Jahr 2002 - schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen, womit der erste finanzielle Meilenstein erreicht ist. Schon vorher war das Start-up aufgrund der starken Wachstumszahlen bei Investoren (u. a. GoldmanSachs und Fidelity) ein Hit: Im Dezember 2001 konnte Alibaba bereits 1 Million registrierte Besucher verzeichnen.

Das Portal bietet den unzähligen Herstellern und Produzenten Chinas ein virtuelles Tor zur Welt: frei nach der gleichnamigen Sage aus 1001 Nacht öffnet sich die „Räuberhöhle“ und beschert Alibaba Reichtum und Macht. Den Höhepunkt stellte der triumphale Börsengang in der vergangenen Woche dar, bei dem Alibaba auch die kühnsten Prognosen der Analysten übertraf.

Den Besuchern des Portals steht eine schier überwältigende Auswahl von Produkten zur Verfügung. Viele davon sind dem europäischen Betrachter nicht gerade geläufig. An anderen Stellen drängt sich der Verdacht auf, dass Teile des Portals von Maschinen übersetzt und dann lediglich in die deutsche Version des Portals eingepflegt wurden, wodurch das Angebot nicht gerade ansprechender wird. Trotzdem hält der rasante Wachstum Alibabas an – noch.

Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss der Börsengang und die Geschäftspraktiken Alibabas auf die westlichen Märkte haben werden: zum Beispiel die schlanke prozessfokussierte Wertschöpfungskette, die Alibaba fast 50 Prozent Umsatzrendite einbringt, weil es im Vergleich zu Amazon auf teure eigene Logistikzentren verzichtet, oder der manchmal erschreckend pragmatische asiatische Geschäftssinn, auf dem viele Entscheidungen bei Alibaba fußen.

Aber auch Alibaba wird sich in Zukunft anpassen müssen: Der Alibaba-Kurs gibt bereits jetzt etwas nach, was nach der Euphorie des initialen Börsengangs nun für eine nüchterne, realistischere Einschätzung des Firmenwertes spricht. Denn 85 Prozent seines Umsatzes macht das Unternehmen in der chinesischen Heimat; dadurch ist der Börsen-Star auch abhängig vom Erfolg der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Wir von der Kocarek GmbH – ganz ähnlich wie Alibaba – bieten Unterstützung bei der Annäherung von Unternehmen und der Verwirklichung von Geschäften zwischen Europa und Asien. Möchten Sie in den chinesischen Markt expandieren? Kommunizieren Sie regelmäßig mit Geschäftspartnern in der Region? Sprechen Sie uns an.

 

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