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17.03.2017

Alles in Grün. Auch Kinder feiern den St. Patrick's Day am 17. März!

Der Legende nach war es am 17.03.461, als der heilige Patrick von Irland verstarb. In seiner Jugend, so wird überliefert, hätten ihn Sklavenjäger aus dem römischen England nach Irland entführt.

St. Patrick's Day

Doch der Legende nach half ihm ein Engel Gottes, sich aus dieser Gefangenschaft zu befreien und nach England zurückzukehren. Es wird vermutet, dass er einige Zeit als Mönch in einem Kloster lebte, bis ihn Papst Coelestin I. im Jahre 432 nach Irland sandte, um den katholischen Gauben zu verbreiten und Klöster, Schulen und Kirchen zu gründen. Sein Todestag, der 17. März, wurde zum Gedenktag der Christianisierung und ist inzwischen der Nationalfeiertag Irlands.

Aber warum ausgerechnet die Farbe Grün?

Am St. Patrick's Day gehört es zum wichtigsten Brauch, die Farbe grün zu inszenieren. Die Menschen schminken und kostümieren sich in allen Nuancen von Grün und schmücken sich mit grünen Kleeblättern. Besonders für Kinder ist das ein großer Spaß. An manchen Orten färbt man sogar die Flüsse grün, was heutzutage höchstens noch umweltfreundlich geschehen darf. Doch woher stammt dieser Bezug zur grünen Farbe?

Die Legende besagt, dass St. Patrick bei der Missionierung der Iren grüne dreiblättrige Kleeblätter verwendete, um den Heiden sinnbildlich den christlichen Gedanken der Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiliger Geist zu vermitteln. Ob diese Legende wirklich stimmt, ist nicht belegt. Sie liefert aber eine anschauliche Erklärung, warum Grün zur Nationalfarbe Irlands wurde.

Der heutige St. Patrick's Day begann als Feier der Iren im Ausland

Der Ursprung für das ausgelassene Fest, das wir heute mit dem St. Patrick's Day und mit seinen Paraden verbinden, liegt jedoch nicht in Irland, sondern in Nordamerika. Denn eine Hungersnot im Irland des 19 Jahrhunderts hatte eine enorme Auswanderungswelle nach Amerika verursacht. In der Diaspora förderte das Fest den Zusammenhalt der Auswanderer und festige deren Nationalbewusstsein. Erst im Jahr 1932 fand in Dublin die erste St. Patrick's Parade statt. Inzwischen wird vielerorts ein mehrtägiges Programm organisiert, zu dem Straßentheater, viel irische Musik, Lesungen in der irischen Sprache und vieles andere mehr gehört.

Irisch ist eine keltische Sprache

Natürlich sprechen viele Iren Englisch. Ihre Muttersprache ist jedoch Irisch und gehört zu den gälischen Sprachen, die auf die Kelten zurückgehen. Sie bildet eine eigene Sprachfamilie innerhalb der indoeuropäischen Sprachen und ist daher für viele sehr ungewohnt. Kompetente Übersetzungen aus oder in solche Sprachen liefern wir als professionelles Übersetzungsunternehmen aus Essen.

Ob die Besonderheit der Sprache zum Nationalgefühl der Iren beitrug und im Jahr 1916 zu einem Aufstand gegen die Vorherrschaft Großbritanniens führte, ist schwer zu sagen. Der Aufstand von 1916 führte 1922 schließlich zur Unabhängigkeit Irlands, wobei Nordirland ausgenommen blieb. Dort gab es bis 1998 erbitterte Streitigkeiten.

Heutzutage feiern Iren und Engländer den St. Patrick's Day gemeinsam

Nachdem der St. Patrick's Day weltweit populär wurde und schließlich auch englische Städte wie Birmingham und London große Paraden organisierten, kam es sogar in Nordirland zu gemeinsamen Festen von verfeindeten Stadtbezirken. Heutzutage vermissen Kritiker den Bezug zum religiösen Ursprung und sehen in diesem Tag nur noch eine Art Karneval. Aber das ändert nichts an der Beliebtheit des St. Patrick’s Day. Fremde Menschen, die sich sonst nie begegnet wären, kommen rund um den St. Patrick's Day zusammen. Kinder lachen und freuen sich über ihre grünen Gesichter. In solchen Fällen braucht man oft gar keine Übersetzung.

 

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