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29.12.2015

Das Keinwort des Jahres 2015

Es waren einmal zwei junge Frauen, die wetteten, dass sie ihre beiden männlichen Freunde besser kennen als die beiden Freunde sie kennen. Wenn die Frauen gewinnen, müssen Ente und Huhn, lieb gewonnene Mitbewohner der beiden Männer, gehen. Gewinnen die Männer, bekommen sie die Wohnung der beiden Frauen. Wie geht es aus, und was hat das Ganze mit dem Oxford Dictionary zu tun?

Emoji als Keinwort

Eiforbibbsch, ein Emoji!

Das Oxford Dictionary kürt jedes Jahr das "Word of the Year". Das erste Mal fiel die Wahl auf ein Piktogramm: , der vor Lachen weinende Emoji. Jagen die Emojis unsere Sprache jetzt doch in die ewigen Abgründe? Es besteht kein Grund zur Sorge, erklärte die Kocarek GmbH im Mai dieses Jahres. Auch besteht keine Gefahr, dass die Emojis sich vom virtuellen ins reale Leben einschleusen, wie dieses Video eindrucksvoll belegt. Sorgen machen sich dagegen die Sachsen, und zwar um "eiforbibbsch": Die Ilse-Bähnert-Stiftung erklärte den Ausdruck zum bedrohtesten sächsischen Wort des Jahres 2015. Bitte nicht forhohnebibeln!

Begründung

Die Oxford University Press arbeitete dieses Jahr mit dem führenden Mobiltechnikunternehmen SwiftKey zusammen, um die weltweiten Statistiken über Häufigkeit und Verwendung einiger der beliebtesten Emojis zu erhalten. wurde 2015 weltweit am häufigsten verwendet: machte 20 % aller verwendeten Emojis in Großbritannien und 17 % in den USA aus. Das englische Wort "emoji" werde außerdem in 2015 drei Mal so häufig verwendet wie noch in 1997.

Weitere Favoriten

Neben gab es noch weitere echtwörtliche Anwärter auf den Thron des "Word of the Year": "sharing economy", das gendergerechte "they", "on fleek", "ad blocker", "refugee" ("Flüchtlinge" ist das deutsche, "БЕЖЕНЦЫ" das russische Wort des Jahres 2015), "Brexit", "Dark Web" und "lumbersexual". Mehr dazu hier.

Nicht mal ein Wort

Und unsere Geschichte? Kurz vor Ende herrschte Gleichstand; beide Parteien schienen einander sehr gut zu kennen – bis die Frauen plötzlich die Berufsbezeichnung ihres Freundes erraten mussten. Nach hektischem Raten ("irgendwas mit Zahlen", "entwickeln", "transponieren") meinte eine der beiden Frauen die Lösung zu kennen: "Er ist ein Transponster!" Die andere erwiderte entgeistert: "Das ist doch nicht mal ein Wort!" Und wenn sie nicht gestorben sind, transponstern sie noch heute.

 

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