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01.09.2016

Deutscher Buchpreis 2016: Die Longlist

Es ist wieder so weit: Die Stiftung "Börsenverein des Deutschen Buchhandels" wird im Oktober, pünktlich zum Start der Frankfurter Buchmesse, den Roman des Jahres 2016 küren. Inzwischen stehen die 20 nominierten Romane fest. Juror Christoph Schröder lobt besonders die "sprachliche Vielfalt, mit der die Autorinnen und Autoren sich ihren Stoffen nähern".

Deutscher Buchpreis, Longlist

Über den Preis

Den Deutschen Buchpreis gibt es bereits seit 2004. Er ehrt deutschsprachige Literatur und möchte diese auch im Ausland bekannt machen. Insgesamt soll der Preis das Buch als Leitmedium und das Lesen allgemein ins Bewusstsein der Menschen rufen. Für den Preis bewerben sich die Verlage direkt bei der Stiftung. In diesem Jahr erhielten die Jurymitglieder  156 Bewerbungen von 98 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Verlag kann bis zu zwei Titel einreichen und bis zu fünf weitere empfehlen.  Der Sieger oder die Siegerin wird ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro erhalten, weitere fünf Finalisten je 2.500 Euro.

Die Longlist: Alte Hasen und neue Namen

Die Longlist für dieses Jahr können Sie hier einsehen. Hintergrundinfos über die einzelnen Titel wie Buchbesprechungen, Interviews und Einblicke in die Arbeit der Autoren veröffentlicht die Jury außerdem auf ihrer Facebookseite.

Die Longlist enthält zahlreiche bekannte Namen, die bereits in den vergangenen Jahren auf der Long- oder Shortlist waren: Sibylle Lewitscharoff (2016: "Das Pfingstwunder", 2011: "Blumenberg"), Thomas von Steinaecker (2016: "Die Verteidigung des Paradieses", 2007: "Wallner beginnt zu fliegen"), Katja Lange-Müller (2016: "Drehtür", 2007: "Böse Schafe") sowie Thomas Melle (2016: "Die Welt im Rücken", 2014: "3000 Euro").

Auch die beiden Romandebütanten Michelle Steinbeck (geb. 1990, "Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch") und Philipp Winkler (geb. 1986, "Hool") schafften es auf die diesjährige Longlist.

2016: Guter Jahrgang

Christoph Schröders Worte in der Pressemitteilung der Jury lassen einen an guten Wein denken: Der Jahrgang 2016 sei "ein ausgezeichneter Jahrgang", erklärt er dort. Die Longlist-Titel decken Themen ab, die nie aus der Mode geraten. Darunter sind Dystopie-Szenarien, der Wunsch nach Veränderung und die Rebellion gegen den Zwang des Alltags. Es werde klassisch erzählt, aber auch viel mit Sprache experimentiert, so Schröder weiter.

Preisverleihung am 17. Oktober

Am 20. September macht die Jury die Shortlist bekannt. Sie wird sechs Titel der Longlist enthalten. Die Juroren geben die Preisträgerin oder den Preisträger am 17. Oktober im Rahmen einer Preisverleihung am Vorabend des Beginns der Frankfurter Buchmesse bekannt. Die sechs Finalisten dürften sich freuen: Die literarische Auszeichnung hat eine sehr hohe Publikumsresonanz und verschafft den Siegern oft einen Platz auf der Bestsellerliste.

 

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