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19.09.2014

Die besten „Übersetzer“ der Welt – wir haben sie getestet

Am Dienstag veröffentlichte die amerikanische Lebenshilfe-Plattform Lifehacker einen Artikel unter der ambitionierten Überschrift „Five Best Language Translation Tools“. Zuvor wurden die Lifehacker-User aufgefordert, ihre Favoriten einzusenden. Nun präsentiert Lifehacker die Ergebnisse – in zufälliger Reihenfolge, heißt es. Wir haben die Kandidaten von der Liste einmal mit einem echten Text aus unserer News-Redaktion konfrontiert und uns angeschaut, welche Ergebnisse die „Maschinen“ liefern.

Dazu haben wir ein und denselben Text durch die Online-Übersetzungsmaschinen von Google und Bing geschickt. Im Folgenden finden sich Auszüge unseres Experiments, die die Qualität der Übersetzung der Online-Anbieter veranschaulichen sollen:

Google Translate (http://translate.google.com/)

Man muss Google Translate auch mal loben: Von allen getesteten Anwendungen macht die Maschine aus Mountain View die meisten Fortschritte. Wer das Tool noch aus seinen Anfängen kennt, wird von der Entwicklung, die Google Translate durchlebt hat, begeistert sein. Und dennoch haben professionelle Übersetzungen einen höheren Anspruch. Hier zwei stellvertretende Beispiele:

Deutscher Ausgangstext

Englischer Zieltext aus
Google Translate

Kosten tut der Spaß 7,99 Euro im Monat für Streams in normaler Auflösung.

Costs of doing fun 7,99 € a month for streams in standard definition.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Nutzer übernimmt die Regie und kann selbst entscheiden, wann er welche Sendungen konsumiert.

The advantages are obvious: the user takes control and can decide when he consumes what shows itself.

Unser Fazit: Trotz stetigen Optimierungen stößt der Google-Übersetzer auch bei gängigen Formulierungen schnell an seine Grenzen. Das Tool ist zwar hilfreich, wenn man eine ungefähre Anhnung vom Inhalt eines Textes erhaschen will, aber der Einsatz ist auch riskant, da nur Spracherfahrene die Irrtümer in der Übersetzung aufdecken können.

Bing Translate (http://www.bing.com/translator/)

Bings Übersetzungsdienst erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, ein 1:1-Klon des Google-Dienstes zu sein. Für die verfügbaren Funktionen trifft das zu, die Übersetzungsleistung jedoch ist noch etwas schwächer im Vergleich zum Google-Übersetzer. Einige Auszüge aus der Übersetzung unseres Ausgangstextes:

Deutscher Ausgangstext

Englischer Zieltext aus Bing Translate

Die Streaming-Bandbreite teilen die Anbieter Maxdome (ProSieben Media AG), Amazons Instant Video, Watchever (der franz. Vivendi SA) und Sky Snap unter sich auf.

The maxdome (ProSieben Media AG) providers, Amazon instant video, Watchever share the streaming bandwidth (the franz. Vivendi SA) and sky snap among themselves on.

Seit heute Nacht um 0 Uhr können sich Interessierte in Deutschland bei dem Streaming-Dienst anmelden.

Since today can watch night to 0 is interested in Germany with the streaming service login.

Unser Fazit: Bing liegt in seiner Entwicklung – im Vergleich zum Konkurrenten Google – noch etwas weiter zurück. Sicher lohnt es sich, in einem halben Jahr noch einmal einen Blick auf das Tool zu werfen, doch wie schon bei Google sind auch bei Bing der Qualität der automatischen Übersetzungen langfristig Grenzen gesetzt.

Linguee (http://www.linguee.com/)

Die Lösung von Linguee bietet keine Übersetzung ganzer Textpassagen an. Stattdessen bietet der Dienst viele und vor allem sprachlich teilweise komplexe und in Kontext gebundene Übersetzungsvarianten und viele Verwendungsbeispiele eines eingegebenen Wortes an. So kann man je nach Kontext die richtige Formulierung heraussuchen und mit etwas Geschick auch eigene fremdsprachliche Formulierungen kreieren.

Unser Fazit: Dieses Tool eignet sich eher für fortgeschrittene Nutzer und Menschen mit Grundkenntnissen in einer Fremdsprache, ist für diese jedoch recht nützlich.

WordLens (http://questvisual.com/)

WordLens hat durch die spektakuläre Akquise durch Google im Mai für großes Aufsehen gesorgt. Besonders ist das Format der App, welche die Augmented-Reality-Technik nutzt, um die fremdsprachliche Übersetzung direkt über dem Ausgangstext auf dem Smartphone-Display anzuzeigen. Doch je länger der Text ist, desto schlechter ist die Leistung der App, welche sich lediglich für die Übersetzung von Einzelbegriffen eignet.

Unser Fazit: Die Benutzung von WordLens macht Spaß. Abschreckend sind dagegen die Qualität der Übersetzung und die Kosten für die einzelnen Sprachpakete, die für den Einsatz der App benötigt werden. Die App hat sicher eine nicht ganz so triste Zukunft vor sich, sollte die Integration mit Google Translate erfolgreich verlaufen.

Der Mensch (www.kocarek-gmbh.com)

Unschlagbar auf Platz 1 – so das Fazit von Lifehacker – liegt der menschliche Übersetzer. Keine Maschine kann den Menschen bei der Erstellung von Übersetzungen ersetzen.

Das können wir genauso unterschreiben. In unserer täglichen Arbeit begegnen uns regelmäßig gruselige Übersetzungen des einen oder anderen sogenannten Online-Übersetzungsdienstes. Solche finden sich dann sogar manchmal auf den englischen Internetseiten deutscher Unternehmen.

Unsere Meinung dazu ist:

Wer in seiner Branche einen guten Ruf genießt und weiterhin genießen will, riskiert diesen nicht, indem er bei der Übersetzung spart. Gute Übersetzungen kosten Geld, aber sie bringen auch Geld zurück ins Unternehmen. Ersparen Sie sich entgangene Geschäftsmöglichkeiten durch unverständliche Satzfragmente, ungewollte Falschaussagen und Peinlichkeiten, indem Sie unsere qualifizierten Fachübersetzer einsetzen.

Wir beraten Sie gerne bei Ihrem nächsten Übersetzungsprojekt. Sprechen Sie uns an.

 

 

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