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02.10.2013

Eindeutig zweideutig!

Körpersprache, genauso wie verbale Sprache, kann sich von Land zu Land unterscheiden und muss somit ebenso erlernt werden, wie die gehörte Sprache. Umso mehr, da man sich mit mancher Gestik, die bei uns ganz selbstverständlich ist, in anderen Ländern viel Ärger einhandeln kann.

Körpersprache ist deutlich schwerer zu kontrollieren als verbale Sprache. Sie spiegelt stark die sozialen und kulturellen Muster eines Landes oder einer Nation wieder und geht meist unterbewusst mit dem Sprechen einher. Viele Menschen messen der Körpersprache und Gestik deshalb weniger Bedeutung zu. Doch gerade diese kann uns im Ausland so manche Unannehmlichkeit bereiten. Den ausgestreckten Daumen, der in Deutschland allzeit zum Einsatz kommt, sollte man in Australien oder Nigeria lieber wieder einstecken. Dort steht er nämlich für ein vulgäres Schimpfwort. In Russland sollte man öffentlich auch auf das „OK“-Zeichen mit Daumen und Zeigefinger verzichten. Dies spielt nämlich dort, wie auch in Teilen Südeuropas und Südamerikas, verachtungsvoll auf die Homosexualität an. Und mit dem Frieden ist es dann auch endgültig vorbei, wenn man einem Britten das „Peace“-Zeichen mit nach vorn gewandter Handfläche entgegenstreckt.

So sollte also jeder, der sich auf Reise begibt, nicht nur sein Wörterbuch einpacken, sondern sich schnell noch in Sachen Körpersprache einige Angewohnheiten abtrainieren. Wenn es dann doch zum Ernstfall kommt, sollten Sie immer einen guten Dolmetscher zur Hand haben und hoffen, dass Ihr Gegenüber ein wenig Verständnis für Ihre „Sprache“ zeigt.

 

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