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10.05.2016

Eine Woche Sprachenlernen verbessert geistige Beweglichkeit

Das Lernen einer neuen Sprache trainiert das Gehirn, so viel steht fest. Aus einer neuen Studie geht jetzt hervor, dass bereits eine Woche Sprachenlernen genügt, um die mentale Leistungsfähigkeit des Gehirns zu verbessern. Zusätzlich kann regelmäßige Übung den Effekt verstärken.

Lebenslanges Lernen

Aufmerksamkeit im Fokus

Für die Studie haben Forscher der Universität Edinburgh untersucht, wie sich kurze, intensive Sprachkurse auf die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auswirken. Dazu nahmen sie 33 Studenten zwischen 18 und 78 ins Visier, die an einem einwöchigen Sprachkurs für Schottisch-Gälisch teilnahmen.

Das Aufmerksamkeitsniveau der Teilnehmer wurde durch mehrere Hörübungen ermittelt. Außerdem testeten die Forscher, wie gut die Teilnehmer sich auf verschiedene Laute konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit lenken konnten, um bestimmte Informationen herauszufiltern.

Anschließend verglichen die Forscher die Ergebnisse mit denen zweier Testgruppen: Die Teilnehmer der einen Gruppe absolvierten einen einwöchigen Intensivkurs, der nichts mit Sprachenlernen zu tun hatte. Die Studienteilnehmer der zweiten Gruppe führten keinen Kurs durch.

Die Teilnehmer wurden zu Beginn und am Ende des Kurses getestet. Die Forscher führten nach neun Monaten einen weiteren Test durch.

Signifikante Verbesserung in allen Altersgruppen

Bei beiden Kursgruppen verbesserte sich die Aufmerksamkeit. Nur die Sprachkursteilnehmer erzielten jedoch deutlich bessere Ergebnisse als die Studienteilnehmer, die keinen Kurs durchführten. Die Verbesserung der Aufmerksamkeitsfunktion war bei sämtlichen Altersgruppen eingetreten – was bedeutet, dass ein Mensch unabhängig von seinem Alter vom Lernen einer Fremdsprache profitieren kann.

Nach neun Monaten verbesserten sich diejenigen Teilnehmer zusätzlich, die jede Woche mindestens fünf Stunden Schottisch-Gälisch praktiziert hatten. Diejenigen, die vier Stunden oder weniger geübt hatten, zeigten jedoch ein unregelmäßiges Muster: Manche verbesserten sich, andere verschlechterten sich und wieder andere blieben auf demselben Niveau.

Studienleiter Thomas Bak fasst zusammen, dass die Studie drei wichtige Ergebnisse erzielt habe:

  1. Es sei nie zu spät, mit einer neuartigen mentalen Aktivität, wie dem Lernen einer Fremdsprache, zu beginnen.

  2. Bereits ein kurzer Intensivkurs könne die kognitiven Leistungen verbessern.

  3. Dieser Effekt könne durch regelmäßiges Üben beibehalten werden.

Hier geht es zum Artikel "Novelty, Challenge, and Practice: The Impact of Intensive Language Learning on Attentional Functions".

 

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