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26.05.2016

GfdS: Preise für Kloeppel, Hallervorden & Bourani

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) verleiht am Samstag die Medien-Preise. Den Hans-Oelschläger-Preis für "klares Deutsch" bekommt dieses Jahr RTL-Chefmoderator und Nachrichtenjournalist Peter Kloeppel. Die Preisträger des Medienpreises für Sprachkultur sind in diesem Jahr Dieter Hallervorden und Andreas Bourani.

Schild Gesellschaft für deutsche Sprache

"Klares Deutsch"

Der Hans-Oelschläger-Preis zeichnet nicht nur "klares Deutsch" aus, sondern auch die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache. Kloeppel freue sich sehr über den Preis, da er das Hauptwerkzeug eines jeden Journalisten würdige, so der Nachrichtensprecher in einem Interview mit dem Wiesbadener Kurier. Beim Journalismus gehe es um präzise und klar verständliche Informationsübermittlung, aber auch manchmal darum, "sehr nüchterne Fakten" lebendig zu machen.

Das Besondere der Mediensprache

Stichwort Komplexitätsreduktion: Jeder Zuhörer soll verstehen, worum es geht – und das sofort. Deshalb muss die Sprache in den Medien besonders präzise sein. Jedes Wort sollte genau abgewogen sein. Der Zuhörer kann zwar nach einer Nachrichtensendung Sachverhalte anderswo nachlesen, dennoch möchten Nachrichtensprecher ihre Zuhörer möglichst direkt erreichen. Wer nicht folgen kann, schaltet ab. Peter Kloeppel erreicht seine Zuhörer. Er habe "eine alltagsnahe verständliche Sprache gefunden und damit – auch in publizistischen Stresssituationen – komplexe Themen einem breiten Publikum zugänglich gemacht", so Andrea-Eva Ewels, Geschäftsführerin der GfdS.

Im Mündlichen wie im Schriftlichen

Bei der mündlichen Informationsvermittlung stehen dieselben sprachlichen Themen auf dem Plan wie beim Formulieren schriftlicher Texte: Nachrichtensprecher bemühen sich, gutes und schönes Deutsch zu sprechen. Das erreichen sie u. a. durch einfache Satzkonstruktionen und den Gebrauch weniger Fremdwörter. Sie vermeiden Passivsätze und formulieren lebhaft, ohne zu übertreiben. Der bewusste Umgang mit Sprache steht im Vordergrund und ist auch ein Kriterium der GfdS bei der Vergabe des Hans-Oelschläger-Preises.

Hallervorden & Bourani

Die GfdS vergibt außerdem den Medienpreis für Sprachkultur an Dieter Hallervorden und Musiker Andreas Bourani.

Hallervorden gelinge es schon immer, unsere Sprache auf verschiedenste Art und Weise zu gebrauchen. Sein Umgang mit Sprache sei "lustig, geistreich, tiefsinnig und provozierend", so die Jury. Nicht zu vergessen: Die Wortneuschöpfung  "palim, palim!".  Dass der Spaßvogel auch eine ernste Seite hat, zeigen seine Präsenz als Schauspieler in nicht immer humorvollen Rollen sowie sein politisches Engagement.

Musiker Bourani singt nur auf Deutsch. Er berühre mit seinen gefühlvollen Liedtexten Zuhörer unterschiedlichster Altersgruppen, so Ewels.

Frühere Preisträger des Medienpreises für Sprachkultur sind Günther Jauch, Hape Kerkeling und Ranga Yogeshwar. Den Hans-Oelschläger-Preis gibt es erst seit 2014; damals ging er an Oliver Welke und sein Team.

Die Preisträger erhalten ihre Preise am Samstag, den 28. Mai 2016 im Wiesbadener Kurhaus.

 

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