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12.01.2017

Körpersprache: Hören, was keiner sagt

Wir kommunizieren zu 55 % ohne Worte. Die gute Nachricht: Jeder kann lernen, diese nonverbale Art der Kommunikation zu verstehen. Heute verraten wir, worauf es sich zu achten lohnt.

Körpersprache

Ich seh' dir in die Augen, Kleines

Der berühmte Satz aus Casablanca, nichts weiter übrigens als ein Übersetzungsfehler*, ist nützlich, wenn es um Körpersprache geht: Wenn jemand lächelt, sollte man seinem gegenüber in die Augen schauen – oder um die Augen herum. Nur ein echtes Lächeln produziert die sogenannten Krähenfüße an den äußeren Augenwinkeln.

Starren

Intensives Starren gilt nicht nur als unhöflich, es führt beim Gegenüber zu großem Unbehagen. In der Sprache der nonverbalen Kommunikation bedeutet es entweder, dass der Starrende lügt, oder dass er den anderen einschüchtern möchte.

Hochgezogene Augenbrauen

Wenn die Brauen in die Höhe schießen, bedeutet dies Sorge, Überraschung oder Angst. Jemand verspürt ein mehr oder weniger großes Unbehagen. Es gilt also herauszufinden, woher dieses Unbehagen rührt.

Kiefer zusammenpressen, Stirn runzeln, Hals anspannen

Zeigt ihr Gegenüber diese Zeichen, fühlt er/sie sich extrem besorgt und gestresst. Unser limbisches System löst solche Reaktionen aus – es verarbeitet unsere Emotionen. Wer solche Reaktionen beobachtet, sollte die Diskrepanz zwischen dem Gesagten und der nonverbalen Botschaft genauer betrachten.

Spieglein, Spieglein mir gegenüber

Wer den anderen spiegelt, ist mit ihm/ihr einer Meinung. Das Gespräch verläuft gut: Wenn sich Menschen miteinander verbunden fühlen, spiegeln sie unbewusst die Körpersprache des jeweils anderen.

Verschränkte Arme & Beine

Der Zuhörer verschließt sich der Botschaft, die der Sprecher zu vermitteln versucht. Wer Arme und/oder Beine verschränkt, auch wenn sie/er nickt und lächelt (ohne Krähenfüße?), zeigt Widerstand.

Mit den Schultern zucken

Jemand versteht das Gesagte oder die Situation nicht. Hier sollte man eine Pause einlegen, um herauszufinden, was nicht verstanden wird.

Offene Handflächen während des Sprechens

Sie stehen für Ehrlichkeit, Wahrheit, Treue und Achtung.

Die" Machthaltung"

Zielstrebige Schritte, aufrechte Haltung, Kopf nach oben, Schultern zurück, Augen nach vorne, offene Handflächen, die nach unten zeigen: Diese Körperhaltung signalisiert Stärke, Selbstvertrauen und Führungsverhalten. Umgekehrt signalisiert eine eingeknickte Haltung die Abwesenheit von Stärke und Selbstvertrauen.

Mehr über Körpersprache lesen Sie in dieser News.

* In der Originalfassung sagt Rick zu Ilsa: "Here's looking at you, kid". Diese Wendung taucht auch in zahlreichen anderen Werken auf, beispielsweise in  David Lodges Small World und in Eric Amblers Cause for Alarm. Alle Szenen haben gemeinsam, dass die Figuren sich gerade zuprosten (auch wenn Rick die Wendung in Casablanca später ohne Prosten verwendet). Tatsächlich bedeutet der Satz schlicht und einfach "Prost!". Martin Wiegers erklärt den Übersetzerirrtum auf humorvolle Weise hier.

 

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