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22.01.2015

Neue Fremdsprachen lernen – ein Leben lang

Seine Muttersprache mit einer Fremdsprache zu vermischen, scheint heutzutage mehr akzeptiert zu sein als früher. Sprachforscher kamen neulich zu einer Konferenz über Mehrsprachigkeit in der norwegischen Stadt Trondheim zusammen. Anne Dahl, Sprachforscherin der technisch-naturwissenschaftlichen Universität Trondheim (NTNU), äußerte oben genannte Stellungnahme.

Die Begründung: Heutzutage spricht mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung mehr als eine Sprache. Die mehrsprachige Kompetenz hat sich extrem erhöht, was auch mit sich führt, dass es in Ordnung ist, in einer Fremdsprache nicht wie ein Muttersprachler zu klingen. Dahl erklärt weiter:
"The goal of language learning should be to be able to use the new language for whatever purpose you need it for; only rarely does that mean that you have to be able to pass for a native speaker. Communication is key."


"Kommunikation ist der Schlüssel": Vorteile und Missverständnisse
Mit dieser pragmatischen Herangehensweise trifft Dahl gleichzeitig Herz und Gehirn aller Sprachen: Wir sprechen, um miteinander zu kommunizieren. Dafür sind keine perfekten Kenntnisse notwendig, solange wir uns verständlich machen können. Im Gegenteil markiert ein ausländischer Akzent die Identität des Sprechers. Laut Dahl kann dieser Akzent durchaus vorteilhaft sein: "Speaking with a foreign accent is usually an advantage rather than a disadvantage because it signals that you are in fact a foreigner and can’t be expected to know all the things that the natives do, both in terms of language and culture." Ein ausländischer Akzent verhindert also Missverständnisse.
Andererseits kann ein ausländischer Akzent dazu führen, dass der Muttersprachler den "Fremdsprachler" in die Das-weiß-er/sie-sowieso-nicht-Schublade steckt. Fremdsprachler mit Akzent laufen Gefahr, unterschätzt oder belächelt zu werden. Zum Glück ist das eher die Ausnahme als die Regel: Die meisten Menschen freuen sich, wenn Menschen anderer Herkunft die eigene Muttersprache lernen wollen, und sind in der Kommunikationssituation gerne behilflich.


Keine perfekte Aussprache, aber mentale Gymnastik
Auch wenn das akzentlose Beherrschen einer Fremdsprache selten vorkommt, wenn die Fremdsprache in späteren Jahren erlernt wurde, gibt es dieses Phänomen. Es ist vielleicht nicht unbedingt notwendig, aber es macht Eindruck.
Dahl zufolge sind feine, altersbedingte Veränderungen unseres Hörvermögens dafür verantwortlich, dass es mit zunehmendem Alter schwieriger erscheint, die Aussprache einer Fremdsprache akkurat zu lernen. Gleichzeitig betont die Sprachforscherin: Forschungsergebnisse würden darauf hindeuten, dass der regelmäßige Gebrauch von mehr als einer Sprache die Entwicklung von Demenz verlangsamt. Dass man die Fremdsprache perfekt beherrscht, sei dafür unwesentlich. "Language learning can be seen as very effective mental gymnastics, keeping your mind sharp as you age!”, so Dahl. Sprachen zu lernen (und nicht darauf zu verzichten), hält also das Gehirn fit.


Das Fazit? Melden Sie sich zum Sprachkurs an, den Sie schon immer machen wollten! Und wenn es mal 100 % perfekt sein soll, sprechen Sie uns für eine Übersetzung an.


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