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26.04.2016

Prince und seine Wortneuschöpfungen

Der kürzlich verstorbene Musiker Prince war ein talentierter Lyriker. Er bewegte Menschen mit Musik und Liedtexten gleichermaßen. Vom Vulgären zum Noblen, vom Politischen zum Verspielten – seine Alben enthielten die volle Bandbreite. Daneben erfand er seine eigene Sprache. Was hat es mit "superfunkycalifragisexy" und "hundalasiliah" auf sich?

Musiker Prince

Symbole

Laut Prince inspirierte ihn Joni Mitchells "Big Yellow Taxi" zu "Purple Rain": Mitchell brachte Farbe in Princes Songtexte. Daneben gab es Symbole: Ein gezeichnetes Auge stand für "I", "you" war immer nur "u". "Sign o' the Times" wurde als "Sign "" the Times" stilisiert. "The Glyph", , ein Symbol, das Prince "das Liebessymbol" nannte, sollte den Namen des Musikers in den frühen 1990ern erstatten. Es sei unaussprechlich und kombiniere die traditionellen Symbole für Mann und Frau. Mehr dazu lesen Sie hier.

In seinen Texten tummeln sich zudem zahlreiche Wortneuschöpfungen, Abkürzungen und erfundene Persönlichkeiten mit dem gewissen Etwas. Hier eine Auswahl:

"Shockadelica"

Eine sagenumwobene Hexe mit dem Namen "Shockadelica" erschien auf dem Album "Sign o' the Times". Sie tauchte auch später in dem Musikvideo zu "U got the look" als eifersüchtige Teufelin auf, die Sheena Easton Prince wegschnappt.

"Superfunkycalifragisexy"

Der Ausdruck prägt Princes "The Black Album", das nie veröffentlicht wurde. "Superfunkycalifragisexy" bezeichnet einen überhöhten, irre und kraftvollen Bewusstseinszustand.

"Lovesexy"

Der Titel dieses Albums war Princes direkte Reaktion auf das unveröffentlichte, zu dunkle "The Black Album". Hier geht es um Spiritualität, Liebe, Freude und Optimismus – Gefühle, die der Musiker in dem Wort "lovesexy" zusammenfasst.

"D.M.S.R."

Der Song des Albums "1999" aus dem Jahr 1982 steht für "Dance, Music, Sex, Romance". Das Lied steht in einem eher trüben Kontext, in dem Prince Ängste rund um den Kalten Krieg verarbeitet. "D.M.S.R." sollte aufheitern, bevor alles zerstört wird.

Alter Egos: "Camille" und "Spooky Electric"

Mit "Camille" auf "Sign o' the Times" debütierte ein scheinbar geschlechtsneutrales Alter Ego, das weibliche Züge hatte, manchmal aber auch mit "er" angesprochen wird. "Spooky Electric" repräsentiert hingegen die dunkle Seite des Musikers, ein Handlanger des Teufels, der die Menschen durch Drogen und andere Köder verführt.

Und zum Abschluss: Hundalasiliah! (Das ist die Funky-Version von "Hallelujah".)

 

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