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30.09.2015

Weltübersetzertag am 30. September: Wie verändert Technik das Berufsbild der Übersetzer und Dolmetscher?

Die Digitalisierung hat uns alle fest im Griff. Übersetzermaschinen erscheinen auf der Bildfläche. Dolmetscherautomaten vergnügen uns mit teils abenteuerlichen Auskünften. Auch menschliche Dolmetscher und Übersetzer passen ihre Berufe dem technischen Fortschritt an. Wie sie das tun, ist Thema des Weltübersetzertages 2015. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) wird im Oktober 60 Jahre alt. In diesen 60 Jahren haben die Vorstandsmitglieder die technischen Veränderungen miterlebt. Anlässlich des Weltübersetzertages blicken sie nun zurück auf diese Entwicklung: Wie arbeiteten Übersetzer und Dolmetscher früher? Wie arbeiten sie heute?

Weltübersetzertag 2015

Von Karteikarten zu CAT-Tools

Verbandspräsident des BDÜ, André Lindemann erinnert sich an seine Übersetzer- und Dolmetscherarbeit bei der Polizei in den 80ern: "Die Terminologiearbeit machten wir anfangs noch auf Karteikarten. Erst gegen Ende der 80er Jahre tauchten die ersten Rechner auf." Übersetzer und Dolmetscher arbeiteten seitdem mit CAT-Tools, "computer-aided translation tools". Vorher diktierten viele ihre Übersetzungen einer Schreibkraft.

Internet und der Übersetzer als Allround-Technik-Talent

Einen weiteren Entwicklungsschub brachte das Internet rund zehn Jahre später. Es erleichterte die Recherchearbeit beträchtlich. Die zunehmende Technik erweiterte das Aufgabengebiet der Übersetzer und Dolmetscher: Inzwischen sind sie sehr technikaffin. Viele übersetzen eine größere Menge an Texten, die jedoch in ihr Spezialgebiet fallen. Die Lieferzeiten können wegen der elektronischen Vermittlung und moderner Technologien, die den Übersetzungsvorgang unterstützen, kürzer ausfallen. Es gibt darüber hinaus "Kollaborations-Tools", die eine Zusammenarbeit mit Kollegen unterstützen – zum Beispiel, wenn Übersetzer verschiedener Sprachen denselben Ausgangstext übersetzen.

Technik keine Gefahr für das Berufsbild

Lindemann sieht die neuen Technologien in der Übersetzer- und Dolmetscherbranche nicht als eine Gefahr für die Berufe der Sprachmittler. Er sieht sie als Hilfsmittel, die die Effizienz steigern. Außerdem trügen sie dazu bei, die wachsende Nachfrage nach Übersetzungen besser stillen zu können. Die menschliche Sprache sei zu komplex für Maschinen, so der Verbandspräsident. Ohne Übersetzer funktioniere es nicht. In Sachen Dolmetschen geht die technische Entwicklung etwas langsamer vonstatten: Videodolmetschen ist noch eine relativ neue technologische Entwicklung.

Und warum der 30. September?

Das Datum ist der Todestag des Schutzpatrons der Übersetzer, Hieronymus. Er verfasste seinerzeit die Vulgata, die die katholische Kirche lange Zeit als Bibelübersetzung verwendete. Hieronymus übersetzte in ein dem Sprechlatein angenähertes Latein. Der Weltübersetzerverband "Fédération Internationale des Traducteurs" (FIT) führte den Internationalen Übersetzertag im Jahr 1991 ein.

Wir von der Kocarek GmbH verwenden beim Übersetzen neuste Technologien wie Online Proofing, Desktop Publishing, Terminologiemanagement und Translation-Memory-Systeme. Seit August 2015 ist die Kocarek GmbH nach der internationalen Qualitätsnorm ISO 17100 zertifiziert.

 

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