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12.12.2013

Wenn das Gehirn eine Denkpause braucht

Verzögerungslaute wie „äh“, „ähm“ und „hm“ bestimmen unser Gespräch. Sie kommen in nahezu jeder verbalen zwischenmenschlichen Kommunikation vor. Meist ungewollt und nicht in jeder Gesprächssituation von Vorteil, wie zum Beispiel während eines Vortrages. Doch warum nutzen wir sie dann?

Verzögerungslaute, Fülllaute oder auch Verlegenheitslaute dienen schlichtweg zur Überbrückung von Sprechpausen, in denen wir unsere Gedanken ordnen. Sie geben uns die Zeit, im Kopf die Sätze zu formulieren, die wir anschließend sagen wollen. Doch wer Füll-Wörter zu häufig beim Sprechen benutzt, kann Zuhörer auch vergraulen, nerven oder langweilen.

Um Verlegenheitslaute und Füllwörter vermeiden zu können, ist es zunächst wichtig, die Ursache für die Entstehung zu erkennen. Das berühmte „Äh“ entsteht in der Regel durch eine starke Unzufriedenheit des Redners mit der Auswahl seiner Argumente oder mit der inhaltlichen Kompetenz seines Redebeitrages. Um dieses „Wort“ aus der Artikulation verschwinden zu lassen, ist es wichtig das Ziel eines jeden Satzes genau zu kennen und dieses klar und eindeutig zu betonen. Doch Verzögerungslaute erfüllen im Satz auch eine wichtige Funktion. Sie deuten nämlich auf eine unbekannte und ungewöhnliche Information hin, sodass der Zuhörer automatisch besser hinhört.

Füllwörter kann man übrigens auch übersetzen. So heißt das englische Äquivalent zu „äh“ und „ähm“ nämlich „uh“ und „uhm“.

 

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