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10.02.2016

Wie unsere Körpersprache über unseren Erfolg entscheidet

Jeder kennt die Merkel-Raute: Sie ist inzwischen eine der bekanntesten Gesten der Welt. Manche deuten die Raute als eine Handgeste, die Besonnenheit ausdrückt und für die Fähigkeit steht, Verschiedenes zusammenzuführen. Andere meinen, die Bundeskanzlerin schließe mit der Geste einen Kreislauf, um Energie durch den Körper fließen zu lassen. Die Raute wurde auch als Symbol für Nachbarschaft und Brücken interpretiert. Merkel selbst schätzt die Symmetrie der Handgeste. Warum sprechen wir mit unseren Händen und welche Auswirkungen hat das auf die Zuhörer?

Merkel-Raute

465 = Erfolg?

Laut einer neuen Studie sind nicht-verbale Signale wesentlicher Bestandteil unserer Kommunikation. Ein Handschlag kann uns wochenlang beschäftigen (genauso übrigens wie ein  Nichthandschlag). Wer erfolgreiche Reden halten will, sollte seine Hände sprechen lassen: Die Studie zeigt, dass beliebte Sprecher bei ihren Reden durchschnittlich 465 Handbewegungen verwenden. Das fanden Forscher heraus, die zahlreiche Sprecher der Internetplattform TED analysierten – ein Sprecher spricht hier für jeweils ca. 15-20 Minuten. Weniger beliebte Sprecher benutzten "nur" ungefähr halb so viele Gesten.

Gesten helfen beim Denken und Verstehen.

Körpersprachenexpertin Dr. Carol Kinsey Goman, Autorin von "The Nonverbal Advantage. Secrets and Science of Body Language at Work" und "The Silent Language of Leaders: How Body Language Can Help – or Hurt – How You Lead", erklärte der Huffington Post, dass Handbewegungen wesentlich sowohl für den Sprecher als auch den Zuhörer seien: "Gesten sind direkt mit Sprache verknüpft. Beim Sprechen zu gestikulieren, kann den Denkvorgang maßgeblich stärken. Handgesten können Menschen helfen, klarere Gedanken zu fassen, kompaktere Sätze zu formulieren und sich besser zu erklären."

Zuhörer würden Gesten instinktiv mit Enthusiasmus verknüpfen, so Kinsey Goman: "Man verarbeitet, dass die Handbewegungen größer sind, und geht deshalb davon aus, dass der Sprecher sich wirklich für das Thema interessiert."

Welche Handbewegungen sind angemessen?

Kinsey Goman hat herausgefunden, dass Zuhörer Sprecher mit lebhaften Gesten als warm, energiegeladen und angenehm empfinden. Sprecher, die ihre Hände nicht viel bewegen, kommen als kalte, logische und analytische Menschen rüber. Hier geht es zu einer Übersicht über häufige Handbewegungen und ihre Botschaft.

Zu viel des Guten ist hingegen auch nicht gut: Die goldene Regel der Handbewegungen ist, dass man "in der Box" bleiben soll, d. h. im Bereich zwischen dem oberen Ende der Brust und dem unteren Ende der Hüfte. Zuhörer empfinden zu ausladende Bewegungen als ablenkend und außer Kontrolle geraten.

Hier geht es zu den Top 20 Handbewegungen. Die Merkel-Raute ist an 7. Stelle in umgekehrter Form zu finden: eine Handgeste, die weise wirkt und im Sprecher Ruhe auslösen kann. Sie kann dafür sorgen, dass man sich sammelt und leichter tief einatmen kann – eine Fähigkeit, die sicher nicht nur vorteilhaft für Bundeskanzlerinnen ist.

 

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