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06.04.2017

Wo ist die Apotheke? – Wie man sich im Ausland verständlich macht

Mit etwas Schulenglisch und mit Händen und Füßen: So funktioniert meistens die mehrsprachige Kommunikation im Auslandsurlaub.

Santorini, Griechenland

Wenn die Ferien vor der Tür stehen, denkt man an alles, nur zum Sprachenlernen bleibt meistens nicht genug Zeit. Irgendwie wird es schon gehen, denkt man sich. Doch schon der Taxifahrer versteht die Frage nach der Rechnung weder in Deutsch noch Englisch, obwohl doch vorher noch alles mit der Verständigung geklappt hat. Die Frage, wo es zur Apotheke geht, bekommen die Touristen vielleicht sogar noch mithilfe der Übersetzer-App oder eines Mini-Lexikons hin, aber bei der Antwort wird es dann schwierig.

Freundlich bleiben, Ruhe bewahren und mitdenken

Hektik hilft in den wenigsten Fällen. Wenn man an der Hotelrezeption in Italien steht und die freundliche Dame dahinter nur gebrochen deutsch und englisch spricht, bringt es nichts, auf sie einzureden. Man sucht nach einer Apotheke? Gut, dann kommt man vielleicht auf den Begriff "Farmacia" oder malt das internationale A-Zeichen auf. Wenn man dann noch den Stadtplan vorlegt und ein freundliches Gesicht macht, ist die Dame am Empfang sicherlich gerne behilflich.
Auch beim Bezahlen im Geschäft sollte man die Nerven behalten. Der Preis ist höher als gedacht und man hat nicht genug Geld im Portemonnaie? Hier können Hände, Füße und das Vorzeigen der Geldbörse dabei helfen, sich verständlich zu machen. Wer sich bei einem solchen "Gespräch" etwas zum Clown macht, kann sich damit trösten, dass ihn am Urlaubsort niemand kennt.

Typische Missverständnisse

Selbst wenn man ein paar Vokabeln gelernt hat: Spätestens bei der Speisekarte wird es richtig schwierig. Je nachdem, wie mutig man ist, heißt es, lieber auf Nummer sicher gehen und nachfragen – und zugleich hoffen, dass man die Antwort versteht. Oder einfach irgendetwas bestellen. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte jedoch vorsichtig sein. Es hat schon Leute gegeben, denen Stunden nach dem Essen noch schlecht wurde, als sie erfuhren, was sie verspeist hatten.
Der Begriff "Handy" ist übrigens eine echte Falle: Er klingt zwar englisch, doch im Englischen handelt es sich um ein Adjektiv und bedeutet "handlich". Wer also nach seinem "Handy" sucht und dabei auch noch um Hilfe bittet, könnte im Hotel oder an einem anderen Ort irritierte Blicke ernten. Suchen Sie jedoch nach ihrem "Mobile", werden Sie sicher bei der Suche unterstützt.

Gerade im Englischen kann es leicht zu Missverständnissen kommen: Die Toilettentür schließt nicht richtig, während man die Toilette benutzt und man möchte die Warten, darüber informieren, dass die Toilettentür offen, aber die Toilette dennoch besetzt ist. "Occupied" wäre das richtige Wort, doch in der Situation sagt man womöglich nur "Closed", und vertreibt damit alle Wartenden.

Kommunikation ist alles

Manche Reisende und vor allem Sprachschüler sind gut vorbereitet und fühlen sich entsprechend gewappnet vor Missverständnissen. Vielleicht haben sie dazu noch eine perfekte Aussprache. Das bringt die Einheimischen dazu, richtig schnell zu schwatzen. Hierfür sollte man sich auf jeden Fall einen Satz zurechtlegen, um sie zu bremsen. Im Spanischen wäre das beispielsweise "mas despacio, por favor" – "langsamer, bitte".
Oder das britische Paar, das durch Paris irrt und eine junge Frau auf gebrochenem Französisch nach dem Weg zu einem bestimmten Geschäft fragt. Diese antwortet auf Englisch und das Ehepaar ist begeistert wegen der perfekten Aussprache – das sind sie von einer Französin gar nicht gewohnt. Die Frau zuckt mit den Schultern: "I'm from Germany".
Um sich zu verständigen, muss man aufeinander zugehen. Angst vor Fehlern braucht man nicht zu haben: Die Einheimischen freuen sich, wenn die Touristen versuchen, ihre Sprache zu sprechen. Und wenn das nicht so gut funktioniert, nimmt man eben doch die Hände und Füße  –  und lächelt freundlich.

 

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