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27.07.2015

Alter Inhalt neu verkleidet: Gewöhnliches wird außergewöhnlich

Wenn Karl, Jan und Julia mal so richtig auf die Pauke hauen wollen, darf das passende Partyoutfit dazu nicht fehlen. Der derzeitige Trend des Weniger-ist-mehr, „slow living“, scheint sich auch in der Partykleidung der drei Freunde niedergeschlagen zu haben: Der sonst so rustikale Karl schmückt sich mit einem eleganten C. Jan und Julia hüllen sich jeweils in ein extravagantes Y; ein geschlechtsneutrales Accessoire, das den beiden ausgezeichnet steht. Einfach, aber wirkungsvoll: Carl, Yan und Yulia sind bereit für das große Fest.

Vornamen

Heimisch und exotisch

So erstrahlt alte Qualität in neuem Glanze. Der Klang der Namen bleibt erhalten, während die Schreibweise einen Hauch Besonderheit hinzufügt. Der Tausch eines einzelnen Buchstabens liegt derzeit im Trend. Namensexpertin Frauke Rüdebusch von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) erklärt, dass Eltern heutzutage bei der Namenssuche nach alltagstauglichen Individualisierungsmerkmalen Ausschau hielten. 

Wie taufte man Kinder eigentlich vor gut 100 Jahren? Ein Blick auf die Liste „Vornamenmoden im Wandel“ zeigt, dass Trends immer wieder zurückkehren: Hier finden wir neben Carl auch Claus und Curt. Klassiker wie Max, Paul, Anna oder Johanna sind immer noch aktuell.

Der liebliche Luca

Knud Bielefeld, Namensforscher und Betreiber des Portals „beliebte-vornamen.de“, hat noch einen weiteren Trend festgestellt: Der Klang von Jungennamen nähere sich momentan dem von Mädchennamen an. Jungennamen sollen also weicher und niedlicher klingen. Besonders das -a am Wortende breche mit früheren Traditionen, so der Namensexperte. Der brachiale Karl-Heinz macht also dem weichen Mika Platz.

Blick über den Tellerrand

Während hier Johannas möglicherweise bald zu Yohannas werden, herrscht in den USA momentan ein ganz anderer Trend vor: Geschlechtsneutrale Namen. Die Time erklärte kürzlich: „2015 will be the year of the gender-neutral baby name“. Beliebte Namen sind zum Beispiel Quinn, Reese, Phoenix, Karter und Amari. Der Grund für die Beliebtheit rührt vermutlich aus kulturellen Veränderungen: „Babynamen spiegeln für gewöhnlich größere kulturelle Veränderungen wider“, so Linda Murray,  Chefredakteurin von „BabyCenter“. „Die Jahrtausender sind eine aufgeschlossene Gruppe. Sie wollen nicht, dass ihre Kinder sich dazu gedrängt fühlen, Stereotypien zu leben, die einschränkend sein könnten.“

Egal, ob Quinn, Noah oder Yulia – vieles ist erlaubt, solange Sie Ihr Kind nicht Zecke oder Zöllner nennen wollen. Während die drei Freunde Carl, Yan und Yulia sich auf der Party ihres Lebens tummeln, mussten die als Zecke und Zöllner Kostümierten leider draußen bleiben, zusammen mit Puppe und TomTom. Letzterer weist zumindest sicher den Weg zur GfdS, wo Frauke Rüdenbusch ihnen partytaugliche Kleidung verpasst.

 

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